Schulalltag
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IV. Tretmühle oder Fitnesstudio- die alltägliche Arbeit an unserer Schule

1. So sind wir organisiert

Die Schule befindet sich an zwei Standorten innerhalb der Gemeinde Börger. Die HS ist in einem älteren Gebäude im Ortskern untergebracht, während das Grundschulgebäude sich ca. 1km entfernt beim Kindergarten, Schwimmbad und Turnhalle befindet. An beiden Standorten befinden sich ausreichend große Schulhöfe. Eine neu gebaute, überdachte Pausenhalle wurde Ende 2002 an der Hauptschule eingeweiht.

Bei der Grundschule befindet sich eine Sporthalle (älterer Bauweise) ein beheiztes Freibad mit  kombinierten Nichtschwimmer- und Schwimmerbecken, das im Sommer vormittags für den Schwimmunterricht zur Verfügung steht. Eine Sportanlage mit allen notwendigen Einrichtungen steht in 1km Entfernung für die Leichtathletik zur Verfügung.

Die Hauptschule selbst hat einen Computerraum mit 8 Rechnern und Internetzugang.

Die drei Klassenräume für die 7.- 9. Klasse sind mit je vier Rechnern, einem Drucker, einem Scanner und  Internetzugang ausgestattet.  Alle Rechner sind miteinander vernetzt.

Dazu hat die Schule zwei Beamer für den Unterricht.

In der Hauptschule befinden sich mit dem Physik/Chemieraum und dem Hauswirtschaftsraum (voll eingerichtete Lehrküche) sowie einem Textilarbeitsraum drei weitere Fachräume.

In der Hauptschule stehen den Schülern eine feste aus Beton, sowie eine bewegliche Tischtennisplatte, ein Kicker, ein Großschachspiel, sowie weitere Geräte für die Pausen oder Verfügungsstunden zur Benutzung frei.

An der Grundschule befindet sich rund um das Schulgebäude ein sehr großer Pausenhof mit einer Vielzahl von Möglichkeiten und unterschiedlich gestalteten Flächen. Von Hüpf- und Springspielen, über Völkerballfelder, Basketballkörben, einem Spielplatz mit Rutsche, Sandkasten, Turnstangen, Schaukelreifen, Schaukeln, Balancierbalken und Rasenflächen (zum Fußball spielen) sowie kleinen Gehölzstreifen, haben die Kinder fast alle Möglichkeiten, ihre Pausen kreativ zu nutzen.

Auch die Grundschule hat einen Computerraum mit 10 Rechnern. Da der Fachunterricht in der Regel im Klassenraum stattfindet, gibt es an der Grundschule keine weiteren Fachräume.

Die Schülerbücherei befindet sich im kleinen Verwaltungstrakt, zusammen mit dem Medienraum, dem Lehrerzimmer und dem Büro des Schulleiters.

Wir träumen seit einiger Zeit von einer eigenen Aula für die Grundschule, da wir bei Veranstaltungen immer in die Turnhalle ausweichen müssen, was mit viel Arbeit, Umständen, schlechter Akustik und einer Quälerei für den guten Parkettschwingboden der Halle verbunden ist. (Hier bleiben wir beharrlich, denn steter Tropfen höhlt den Stein.)

 

Der Unterricht als solcher findet in der Grundschule in vier Klassenstufen mit je  2 Klassen statt. Es herrscht das Prinzip des Klassenlehrerunterrichts.

Der Klassenlehrer unterrichtet möglichst viele Stunden in seiner Klasse. (Auch Religion, Musik und Kunst)

Da wir eine verlässliche Grundschule sind, werden die ersten beiden Stunden immer vom Klassenlehrer unterrichtet. Wir haben einen offenen Unterrichtsbeginn. (die Schüler müssen aber spätestens um 8.00 Uhr da sein)  Es gibt keine Pause zwischen der ersten und der zweiten Stunde.

 

Da viele Kollegen auch an der Hauptschule unterrichten, erfolgt dieser Wechsel meistens in der großen Pause. Die Schüler der ersten beiden Klassen können nach der 4. Stunde an der Betreuungszeit bis 13.00 Uhr teilnehmen.

 

2. Welche unterrichtlichen Inhalte wollen wir vermitteln?

 

Am Anfang steht der Anspruch: Wie wollen dem Schüler durch unseren Unterricht helfen, sein Leben zu meistern.

Dafür braucht er solide Fähigkeiten, d. h. Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben, Rechnen und motorische Fertigkeiten. Ansatzhaft muss er auch lernen,  sein eigenes Tun, seinen Platz in unserer Gesellschaft zu reflektieren.

Er soll immer mehr eine gereifte Einstellung zu den komplizierten gesellschaftlichen Zusammenhängen  entwickeln und eine eigene Meinung zu vertreten.

Wichtig ist auch, dass er lernt, Misserfolge auszuhalten, dass er Konflikt beladene Situationen angemessen bewältigt, dass er selbständig lernen lernt.

Er soll schließlich größere Zusammenhänge begreifen können, seine Talente und Fähigkeiten richtig einschätzen und in die Gesellschaft einbringen können.

Ein wichtiges Unterrichtsprinzip ist auch die Erziehung zum Frieden und  die  Vermittlung des Gefühls der inneren Stärke. "Ich kann den anderen nur annehmen, wenn ich mich selbst annehme" . Dies klingt zunächst sehr anspruchsvoll und theoretisch, gemeint ist aber folgendes: Wenn ich selbstbewusst bin, wenn ich meine eigenen Schwächen kenne und damit

umgehen kann, wenn ich meine Stärken nutze, kann ich ein "Du- Mensch" sein. Ich gebe acht auf meinen Mitschüler und versuche in der Schulgemeinschaft (und Gesellschaft) mitzuarbeiten.

Um dieses hehre Ziel zu erreichen, haben wir einen Vertrag entwickelt, der verbindlich festlegt, was wir von einem Schüler, einem Lehrer erwarten, der in unserer Schule ist. (s. Anhang)

 

In der Grundschule wird im Unterricht viel Wert auf handlungs- und  erlebnis-orientierten Unterricht gelegt. (Unterrichtsgänge, Projekte, Experimente etc.)

Die Klassenarbeiten werden in den Parallelklassen am gleichen Tag geschrieben. Die Unterrichtsplanung wird mit dem Kollegen gemeinsam erarbeitet. Unterrichtsausfälle werden so vermieden und es  erfolgt eine ständige innere Evaluation des Gelernten durch den Vergleich mit der Parallelklasse.

Dies erfordert bei den Kollegen Teamfähigkeit, Disziplin, Konfliktfähigkeit und Lernbereitschaft. Dass unser System schon lange funktioniert zeigt die Bereitschaft aller, als Team zu kooperieren und  nicht als Einzelkämpfer seinen Unterricht im "Geheimen" abzuhalten.

   

Das Unterrichtsprinzip an der Hauptschule ist ebenfalls durch einen Klassenlehrerunterricht, ergänzt durch Fachunterricht geprägt. Ein Problem bereiten die für die Schülerzahl recht kleinen Klassenräume, die wenig Möglichkeiten für Sitzordnung und  Möblierung der  Klassen bieten.

 

Übersicht über die Klassenstrukturen an unserer Schule

 

Klasse

Schülerzahl

Mädchen

Jungen

Klassenlehrer

 

Grundschule

1a

19

5

14

Ilse Laumann

1b

18

9

8

Hedwig Kuper

2a

17

9

8

Brigitte Wigbers

2b

20

11

9

Nicole Möhlenkamp

3a

21

9

12

Gerlinde Lammers

3b

18

10

8

Christian Schröer

4a

18

11

7

Hermann Plaggenborg

4b

20

12

8

Baldur Pytiak

 

Hauptschule

5 14     Willi Laumann
6 18     Irmgard Heffner

7

16

13

4

Erika Heckmann-Mönig

8

11

7

4

Maria Peek

9

18

2

16

Jan Heinemann